Netzwerkveranstaltungen 2017 - 2012

2017

3. Netzwerktreffen für Frauen aus dem Berliner Handwerk

7. Juni 2017

Carola Zarth, Mitglied des Vorstands der Handwerkskammer, Sabine Schnurbusch, Kompetenzzentrum für Berliner Handwerker­innen beim bfw, und Beate Roll, Landesverband der Unternehmer­frauen im Handwerk Berlin e.V. (UFH), begrüßten ihre Gäste in der Handwerksammer Berlin. Gemeinsam haben die Veranstalterinnen das Netzwerk­treffen für Berliner Frauen im Handwerk bereits zum dritten Mal ausgerichtet.

netzwerkveranstaltung_3_netzwerktreffen

Beim diesjährigen Netzwerktreffen standen die Karrierewege von Frauen im Handwerk thematisch im Mittelpunkt.

In ihrem Grußwort unterstrich Sabine Daniel von der Senatsverwaltung Gesundheit, Pflege und Gleich­stellung die positive Zusammen­arbeit im Rahmen des gemeinsamen Aktions­programms der Handwerks­kammer und des Berliner Senats. Es brauche Veranstaltungs­formate wie das Netzwerk­treffen für Berliner Frauen im Handwerk, ebenso wie das noch junge Gesellinnen­netzwerk, um Frauen im Handwerk zu stärken und zu fördern.

1_NV_3 Netwerktreffen 2017_Vortrag Ruggieri

Kommunikation ist ein entscheidender Erfolgs­faktor für Karrieren. Wie es Frauen gelingt, Macht­spiele zu durchschauen und sich durchzusetzen, machte Deborah Ruggieri in ihrem interaktiven Vortrag deutlich.

2 NV_3 Netzwerktreffen 2017_Podium

Wie erfolgreiche Karrierewege im Handwerk verlaufen, diskutierten beim Podiums­gespräch die Handwerks­unternehmer­innen Stefanie Holtz, Oronda – Fair Trade Gold­schmiede; Andrea Mayr, Maske Berlin, und Katharina Pech, Brillenkammer.

3 NV_3 Netzwerktreffen 2017-Senatorin Ramona Popp

Dass Frauen wohl interessante Umwege im Handwerk gingen, resümierte Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die Gemeinsamkeit der beeindruckenden Karrieren der Unternehmerinnen im Handwerk. Sie betonte in ihrem Schlusswort, wie wichtig Netzwerken sei. „Wir brauchen mehr Frauen in den Gremien, auch im Handwerk“, so die Senatorin. Ihre Erfahrungen in der Politik hätten gezeigt, dass die Quote ein gutes Instrument sei, ermutigte sie abschließend die anwesenden Frauen aus dem Berliner Handwerk.

Zum Abschluss nutzten die teilnehmenden Frauen die Gelegenheit für rege Netzwerkgespräche beim geselligen Beisammensein.

4 NV_3-Netzwerktreffen Kreisl

Die Veranstaltung wurde von Britta Weck moderiert. Jana Kreisl brachte das 3. Netzwerk­treffen der Berliner Frauen im Handwerk mit Graphic Recording zu Papier.

Fotos: Handwerkskammer Berlin und Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen beim bfw

2016

DIGITALISIERUNG & KUNDENBINDUNG.

Fachveranstaltung für Berliner Frauen im Handwerk

26. April 2016

Handwerk und Digitalisierung passen trotzt aller Herausforderungen zusammen. Darin waren sich alle Expertinnen, aber auch die Teilnehmerinnen unserer Fach­veranstaltung, die wir zusammen mit der Handwerkskammer Berlin durchgeführt haben, einig.

Dr. Anja C. Wagner, FrolleinFlow GbR, zeigte beindruckend in ihrem Vortrag zum Thema „Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Berliner Handwerk“ auf, dass wir uns in einer Zeiten­wende befinden. Gab es bisher den Zugang zum Internet über Bildschirme, so wird es künftig immer mehr ein Internet der Dinge geben. Alles wird miteinander vernetzt sein, nämlich Menschen, Maschinen und Produkte. Für das Hand­werk sieht Anja Wagner hier jede Menge Chancen. Gudrun Pannier, Pannier Schulungen GbR, beleuchtete in ihrem Vortrag die praktischen Aspekte der Digitalisierung im Hand­werk und hatte auch eine Menge zweckmäßiger Hinweise für das digitale und mobile Büro im Gepäck. Aus der Praxis stellten Derya Bag und Charlina Christensen, Meister­betrieb Scheren­klang, sowie Isabel Langer, Treatwell – Online-Plattform für Friseure, vor, wie heute Vermarktung und Kunden­bindung über eine Online-Plattform funktioniert.

Die Veranstaltung wurde von Carola Parniske-Kunz, Kompetenz­zentrum für Berliner Handwerkerinnen, und Adriane Nebel, Handwerks­kammer Berlin, moderiert.

Folien zu den Vorträgen hier als PDF:

Dr. Anja C. Wagner, FrolleinFlow GbR: „Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Berliner Handwerk“

Gudrun Pannier, Pannier Schulungen GbR: „Das digitale und mobile Büro im Handwerk“

Bildungsfahrt Berliner Handwerkerinnen nach Wien

Oktober 2016

Auf unserer Netzwerkreise erkundeten wir das Wiener Handwerk und besuchten Handwerksbetriebe unterschiedlichster Gewerke. Wie es in Österreich gelingt, Frauen in Handwerk und Technik zu stärken, diskutierten wir mit Gabriela Lemberger, Rainer Kraftfahrzeug­handels AG, Renate Wenda, Verein Sprung­brett, und Dr. Helga Eberherr, Institut für Gender und Diversität in Organisationen, Wirtschafts­universität Wien. Möglichkeiten zur Vernetzung mit Unternehmer­innen bot der Besuch der Veranstaltung „Tag der Frau in der Wirtschaft“ zum Abschuss der Wien­fahrt. Die Reise wurde mit der Unter­stützung der Inter­nationalen Mobilitäts­beratung der Handwerks­kammer Berlin durchgeführt und aus Mitteln der EU gefördert.

2015

Zukunft gestalten – 2. Netzwerktreffen für Berliner Frauen im Handwerk

14. Oktober 2015

Im Mittelpunkt der Netzwerkveranstaltung stand die innovative und kreative Kraft der Frauen im Berliner Handwerk.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Carola Zarth, Vorstand Handwerkskammer Berlin.

Gleich zwei Senatorinnen, Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, und Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Forschung und Technologie, sprachen auf dieser Veranstaltung. Sie unterstrichen so auch die Bedeutung von Frauen im Handwerk für das Innovationspotenzial der Hauptstadt.

Fotos: Kerstin Jana Kater

Katrin Hansmeier, Kommunikationstrainerin vom Deutschen Institut für Humor, führte Humor als wenig beachtete Ressource in den Arbeitsalltag ein.

Unter dem Motto „Handwerk: weiblich und innovativ!“ stand die von Sabine Schnurbusch, Kompetenz­zentrum für Berliner Hand­werker­innen beim bfw, und Beate Roll, Landesverband Berlin Unternehmer­frauen im Handwerk e. V. (UFH), moderierte Podiums­runde. Susanne Gäbel, Inhaberin Salon Hüte und Accessoires; Regina Fleck, Geschäfts­führerin Briz – Gas Wasser Heizung Installations GmbH; Jule Kürschner, Inhaberin Tischleria; Christina Pech, Inhaberin Tischlerei Pech, und Anna Plagens, Geschäfts­führerin Konditorei Du Bonheur, diskutierten innovative Ansätze in ihren Betrieben.

Mit Netzwerkgesprächen bei Harfenmusik und einem Imbiss klang das Netzwerktreffen aus.

2014

„Frauen engagiert! Vielfalt und Engagement im Handwerk“

Das Kompetenzzentrum bei der Fachtagung des DGB und der CSR-Beratungsstelle Fair Play der Handwerkskammer Berlin

13./14. Juni 2014

Im Handwerk werden Fachkräfte rar. Strategien für mehr ehrenamtliches Frauen-Engagement sowie zur Gewinnung und Bindung weiblicher Fachkräfte waren das Thema einer bundesweiten Fachtagung am 13./14. Juni in Berlin.

Mehr Frauen in männerdominierte Handwerksberufe!
„Frauen in männer­dominierten Handwerks­berufen: Ist-Zustand, Tendenzen und Perspektiven – Gezielte Frauen­förderung im Handwerk vor dem Hintergrund des Fachkräfte­mangels – welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?“

Das Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen beim bfw trug mit einem Vortrag und einem Podiums­gespräch mit Handwerks­unternehmerinnen aus unserem Netzwerk zu diesem Themenblock zur Veranstaltung bei.

Unter anderem wurde von Sabine Schnurbusch darauf verwiesen, dass es bei aller Aufgeschlossenheit des Handwerks noch an dem Bewusstsein fehle, dass beim Handwerker auch noch ein „in“ dran sein kann, auf Webseiten, Einladungen, bei Wettbewerben. „Es reicht nicht aus, wenn Frauen sich als mitgemeint betrachten dürfen! Sprache hat darüber hinaus nicht nur etwas mit Bewusstsein, sondern auch mit Sichtbarkeit zu tun.“

Im Anschluss diskutierten Kristiane Gern, Klavierbauerin, Inhaberin Tastenwerk Piano­technik GbR; Gabriele Sawitzki, Metallbauerin, Inhaberin Rixdorfer Schmiede - Kunst­schmiede Metallbau, und Barbara Schützeichel, Elektro­meisterin, Inhaberin B-Set, über die Erfahrungen von Frauen im männer­dominierten Hand­werk. Mitveranstalterin Gudrun Laufer, CSR-Beratungs­stelle der Handwerks­kammer Berlin, moderierte das Gespräch.

„Für mehr Frauen-Engagement in der Selbst­verwaltung des Handwerks müssen die Rahmen­bedingungen stimmen", betont Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende. „Wir müssen alte Rolle­nbilder hinter uns lassen und Frauen gerade in eher untypischen Hand­werks­berufen fördern. Dort, wo sie gut vertreten sind, gilt: rein in die Mitbestimmung! Frauen müssen in der Selbst­verwaltung mindestens so präsent sein, wie in der Branche selbst. Auch Politik und Unternehmen müssen ihren Beitrag leisten.“ Karl-Sebastian Schulte, Geschäfts­führer des Zentral­verbands des Deutschen Handwerks (ZDH), gab einen Tipp für alle Betriebe: „Prüft, welchen Eindruck das Umfeld auf junge Bewerberinnen macht – und ändert im Zweifel Eure Willkommenskultur“.

Kleines Fazit der interessanten Veranstaltung: Ehrenamtliches Engagement in der Selbstverwaltung im Handwerk bietet Frauen eine Chance, etwas zu bewegen und Einfluss zu nehmen. Um eine angemessene Beteiligung von Frauen in den Gremien zu erreichen, sind jedoch noch viele Anstrengungen von allen Seiten notwendig.

Veranstaltende waren: CSR-Beratungsstelle „Fairplay im Handwerk“ der Handwerkskammer Berlin, DGB Bundesvorstand, CSR-Projekt „Vertreten – Verbinden – Verantworten. Netzwerk zum sozialen Engagement im Handwerk“ von ARBEIT UND LEBEN, DGB Bildungswerk BUND, Landesverband Berlin Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. (UFH)

2013

„Was heißt eigentlich Erfolg?

Selbstständigkeit von Frauen – Karrieremodell oder Gratwanderung?“

20. November 2013

Unter diesem Motto stand unsere Fachveranstaltung, zu der wir, das Kompeten­zzentrum für Berliner Hand­werkerinnen beim bfw, der Landes­verband der Unternehmer­frauen im Handwerk Berlin e.V. (UFH) und die Handwerkwerks­kammer Berlin in die Weiber­wirtschaft geladen hatten. Selbstständige Handwerkerinnen, Unternehmerinnen, Unternehmer­frauen, aber auch Vertreterinnen der Agentur für Arbeit, der Job­center und Multiplikatorinnen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen waren der Einladung zum persönlichen und fachlichen Austausch über Erfolgs­faktoren und Hürden für Frauen im Handwerk gefolgt.

Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, wies in ihrem Grußwort auf die hohe persönliche und ökonomische Verantwortung hin, die Frauen als Unternehmerin für sich und den Erfolg des Unter­nehmens tragen. „Ich bewundere den Mut, den Sie haben“, so die Senatorin. Dass Berlin hinsichtlich der Förder­programme für Frauen und Gleichstellungs­maßnahmen im Vergleich zu anderen Bundes­ländern gut dastehe, darauf sei sie stolz. Dennoch sehe sie Hürden für Frauen im Handwerk, beispielsweise die Verein­barkeit von Familie und Unternehmen.

Prof. Dr. Claudia Gather, Soziologin und Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts der Hochschule für Wirtschaft und Recht, referierte zum Thema „Was heißt eigentlich Erfolg? Selbstständige Frauen zwischen ökonomischen Erfolg und prekären Verhältnissen“. Sie zeigte Tendenzen zur Entwicklung von Selbst­ständigkeit sowie Fakten über Unterschiede nach Geschlecht und Branchen auf und stellte Rahmen­bedingungen dar. Für das Handwerk konstatierte sie, dass es insgesamt noch zu wenig Forschung und Studien zur Selbst­ständigkeit von Frauen im Handwerk gäbe.

Sehr persönliche Wege, Erfolge und Hemmnisse wurden in der Podiumsdiskussion „Erfolg ist nicht gleich Erfolg“ ausgetauscht. Rowena Knöppel, Bauingenieurin und Rechtsanwältin; Carola Zarth, Geschäftsführerin Bosch Holtz Service – Auto-Elektrik Holtz GmbH & Co. KG; Carola Kirchner, Geschäftsführerin der I+B Isolier+Bautechnik GmbH, und Barbara Schütz­eichel, Elektromeisterin, Inhaberin Elektrobetrieb B-Set, diskutierten über ihre Vorstellungen von Erfolg und ihre Strategien als Selbstständige und Unternehmerinnen.

In abschließenden Workshops tauschten die Teilnehmerinnen der Fachtagung praktische Erfahrungen aus ihrem Alltag aus: Was treibt die Unternehmerinnen im Handwerk an? Was verbindet sie? Was behindert sie? „Es ist dringend notwendig, dass wir aus unserem eigenen Bereich herauskommen, mehr voneinander wissen, wer was kann und tut“, formulierte eine Unternehmerin.

Einhelliges Fazit der Veranstaltung: Ein lebendiges, gut funktionierendes Netzwerk und bessere Sichtbarkeit machen stark und fördern das Image von Handwerkerinnen und Unternehmerinnen.

Vortrag: Prof: Dr. Claudia Gather als PDF

Netzwerkempfang

„Wir sind schon da! – Kompetent. Kooperativ. Vernetzt.“

19. März 2013

Der Netzwerkempfang für Frauen in Handwerk und Technik fand dieses Jahr mitten im Frauenmärz im Café in der Werkstatt der Kulturen statt.

Auf das Netzwerkjahr stimmten uns die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert und unser langjähriges Netzwerkmitglied Ulrike Harnischfeger, Installations- und Heizungsbaumeisterin, als Vertreterin des weiblichen Berliner Handwerks mit einem Grußwort ein. Intensive Diskussionen gab es zur sozialen Situation der Frauen in Handwerk und Technik, zur Kranken- und zur Rentenversicherung, zur sozialen Absicherung und Altersvorsorge. Auch Gelegenheit zum Netzwerken und für die Diskussion von Ideen für die Programmgestaltung des Kompetenzzentrums gab es reichlich.

Grußwort Mechthild Rawert, MdB als PDF

2012

„Handwerk vernetzen – Frauen ihres Fachs"

Netzwerkveranstaltung für Berliner Frauen im Handwerk

19. November 2012

Sie sind die "Wirtschaftsmacht von nebenan" – Frauen im Handwerk! Optikerinnen, Tischlerinnen, Friseurinnen – allesamt Chefinnen, die einen tragenden Teil des Berliner Handwerks ausmachen. Allerdings: In der öffentlichen Wahrnehmung sind sie unterrepräsentiert – in Berlin wie anderswo. Und auch untereinander könnten sie sich noch besser vernetzen und gegenseitig unterstützen.

Zu der Netzwerkveranstaltung für Berliner Frauen im Handwerk hatten die Handwerkskammer Berlin, das Kompetenzzentrum für Berliner Handwerk beim bfw und der Landesverband Berlin Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. (UFH) erstmals gemeinsam eingeladen.

Mehr als 150 Frauen aus dem Berliner Handwerk und im Handwerk engagierte Netzwerkerinnen diskutierten mit der Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, und dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Jürgen Wittke, über Interessen, Chancen sowie über die Herausforderungen, vor denen Frauen im Handwerk stehen. Als Moderatorin führte Sophie Geisel vom Erfolgsfaktor Familie durch die Veranstaltung.

Neujahrsempfang

21. Februar 2012

„Wir machen das! Starke Handwerkerinnen – starkes Netzwerk“ unter diesem Motto stand der Neujahrsempfang des Kompetenz­zentrums, 2012.

 Das Motto zeige Selbstbewusstsein und Zielorientierung. „Das war nicht immer so und das beweist, wie viel sich in den letzten 20 Jahren getan hat“, so Carola von Braun, die ein Gruß­wort der Überparteilichen Frauen­initiative Berlin – Stadt der Frauen e. V. über­brachte. Doch leisteten Handwerker­innen noch heute „Pionierinnen-Arbeit“, der „gewerblich-technische Bereich ist nun einmal das härteste, dickste Vorurteils-Brett“. Noch immer werde in der Öffentlich­keit die kleine aber wachsende Zahl von Frauen, die sich selbst­bewusst in das gewerblich-technische Berufs­spektrum begäben, zu wenig zur Kenntnis genommen. Gabriele Sawitzki, Metall­bauerin aus der Rixdorfer Schmiede in Berlin-Neukölln, machte als Vertreterin des weiblichen Berliner Hand­werks deutlich, was es heißt, wenn am „Handwerker“ noch das „in“ dran ist. Der Willkommens­gruß des Hand­werks sei nach wie vor sehr verhalten. Auch mit Blick auf die nächste Handwerkerinnen­generation bliebe noch viel zu tun. Netz­werken könne viel bewirken, lautete das gemeinsame Fazit der Gastrednerinnen.

Zum Austausch und Schmieden von Netzwerk­plänen waren Berliner Handwerker­innen mit Mitstreiterinnen und Unter­stützerinnen aus dem Frauennetzwerk der Stadt bei dem Neujahrs­empfang zusammen gekommen. Zu den Gästen gehörten Vertreterinnen der Senats­verwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, der Handwerks­kammer Berlin und des DGB-Berlin Brandenburg, Gleichstellungs­beauftragte der Agentur für Arbeit und der Berliner Bezirke sowie des Landes­verbands Berlin Unternehmer­frauen im Handwerk e.V. (UFH).

Interessierte Frauen können die Grußworte der Gastrednerinnen hier downloaden:

Grußwort Carola von Braun, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen

Grußwort Gabriele Sawitzki, Metallbauerin, Berlin Neukölln