Frauen im Netzwerk des Kompetenzzentrums für Berliner Handwerkerinnen

Stefanie Holtz

Hin- und hergerissen zwischen zwei Gebieten, die unterschiedlicher kaum sein können, hat sich Stefanie Holtz für das Goldschmiedehandwerk entschieden.

Erlernt hat sie ihr Handwerk in Florenz, eine zusätzliche Spezialisierung absolvierte sie in Madrid.

2011 gründete Stefanie Holtz dann die Fair Trade Goldschmiede ORONDA, die erste Fairtrade zertifizierte Goldschmiede in Berlin, die sie heute gemeinsam mit ihrem Mann führt.

Seit Februar 2018 ist die Goldschmiede ORONDA offizieller Fairmined Lizenzpartner (der erste in Berlin) und somit Teil der Fairmined Initiative, die den sozialen & ökologischen Kleinbergbau nachhaltig unterstützt und fördert.

Sie findet Frauennetzwerke wichtig und auch, dass Frauen sich gegenseitig unterstützten sollten.

https://www.oronda.de/

 

SH: Mein Name ist Stefanie Holtz. Ich bin 49 Jahre alt und führe den Betrieb Fair Trade Goldschmiede ORONDA in Berlin-Schöneberg, mittlerweile als GbR zusammen mit meinem Mann. Den Betrieb gibt es seit 01.01.2011 und hier in der Goldschmiede spielt sich mein Berufsalltag ab.

I: Wie bist du dazu gekommen, Goldschmiedin zu werden?

SH: Die ersten Ideen dazu hatte ich schon mit circa 13 Jahren. Da habe ich mir Bücher über das Goldschmiedehandwerk schenken lassen. Allerdings war ich recht vielseitig interessiert. Während der Schulzeit habe ich auch mal zwischenzeitlich an den Beruf der Ärztin oder an Jura gedacht. Ich habe also ganz unterschiedliche Ausbildungsberufe in Erwägung gezogen. Mit dem Abitur bin ich dann erst einmal nach England und habe dort ein Jahr in London in der Gastronomie gearbeitet. Ich habe versucht, so ein bisschen in mich zu gehen, um herauszufinden, was ich gerne machen würde. Ein recht starkes künstlerisches Interesse hatte ich immer schon, habe viel Musik von Kindheit an gemacht und gerne gezeichnet. Kunst hat eine große Rolle gespielt, aber es war eben nicht das einzige Interesse, das ich hatte.

In meiner Familie, in der Verwandtschaft gab es niemanden, der ein Handwerk gelernt oder ausgeübt hätte. Es gab Kaufleute, Akademiker. Und es gab immer diese zwei Pole, zwischen denen ich hin und her geglitten bin. Das war Rechtswissenschaften, Jura und auf der anderen Seite eben das Künstlerische.

Fasziniert hat mich das Goldschmiedehandwerk, weil es einfach so viele Facetten in sich birgt. Auf der einen Seite die Möglichkeit sich auszudrücken und auf der anderen Seite auch recht genau arbeiten zu müssen. Das Zeichnen spielt eine große Rolle und man hat mit Menschen zu tun. Es ist ein sehr, sehr altes Handwerk.

Jura und das Goldschmiedehandwerk waren die zwei Gebiete, die mich dann am meisten interessiert haben. Tatsächlich habe ich zunächst erst einmal Jura bis zur Zwischenprüfung studiert. Zunächst in Würzburg, wo ich gebürtig herkomme, später dann auch noch in Heidelberg. Aber nach der Zwischenprüfung habe ich mir dann ernsthaft die Frage gestellt, ob ich diesen Beruf wirklich weiter verfolgen will, und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich doch lieber handwerklich arbeiten möchte. Da ich über meine Familie sehr starke Verbindungen zu Italien hatte – ich war dort auch schon in der Grundschule gewesen – habe ich mich an verschiedenen Orten erkundigt, welche Möglichkeiten es gibt und wo das Goldschmiedehandwerk zu lernen ist. Letztendlich habe ich mich dann für Florenz entschieden, weil Florenz diese unglaublich lebendige Kunsthandwerkstradition hat. Dort habe ich eine Goldschmiedeschule gefunden, die ich besucht und abgeschlossen habe. Später bin ich mit dieser Goldschmiedeschule im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms, das sich damals PETRA nannte, Anfang der 90er-Jahre nach Madrid gegangen. In Madrid haben wir dann noch eine zusätzliche Spezialisierung machen können, nämlich in Edelsteinfachkunde, also Gemmologie und Schmuckwertschätzung. Das haben wir dort als geschlossene Gruppe von circa acht Leuten absolviert. Dieser intensive Spezialisierungslehrgang hat mich auch noch einmal enorm weitergebracht.

Das war es, wie ich zum Handwerk, zum Goldschmiedehandwerk gekommen bin.

I: Du hast deinen Betrieb, die Goldschmiede ORONDA 2011 gegründet. Welche Motive waren ausschlaggebend? Welche Hoffnungen, Befürchtungen gab es, was hat dich motiviert?

SH: Ja, also ich muss da ein bisschen weiter ausholen. Es war nämlich so, dass ich 2008 überhaupt erst nach Berlin gekommen war. Nachdem ich verschiedene Stationen, auch im europäischen Ausland und auch nochmal das Jurastudium aufgenommen und bis zum Staatsexamen weitergeführt hatte, kam ich 2008 im Herbst nach Berlin. Da war ich zunächst als Goldschmiedegesellin angestellt. Das ging auch eine ganze Zeit gut, bis dann die eine der beiden Inhaberinnen keinen Bedarf mehr hatte und die andere überhaupt gänzlich aufhörte. Eigentlich war es eher aus eine Zwangslage heraus, dass ich gegründet habe. Es war nicht mein primärer Wunsch zu gründen. Ich hätte mir auch sehr gut vorstellen können, weiter als angestellte Goldschmiedin zu arbeiten, aber ich hatte de facto keine Arbeit. Dann habe ich mir natürlich überlegt, ob das nicht Sinn machen würde, vieles Werkzeug hatte ich sowieso schon…

Ich habe dann verschiedene Anlaufstellen für Frauen besucht, die sozusagen ein bisschen ein Fundament mit auf den Weg geben sollten, nämlich was es eigentlich bedeutet zu gründen, selbständig zu sein. So kam es, mit einer Vorlaufzeit von circa neun, zehn Monaten, in denen ich mich vorbereitet habe, dass ich dann gegründet habe.

I: Du hast mittlerweile Beschäftigte im Betrieb. Das heißt, du bist über die Jahre gewachsen?

SH: Mittlerweile haben wir zwei Mitarbeiter. Wie gesagt, ich führe den Betrieb mit meinem Mann zusammen als GbR. Mein Mann macht das Büro, Internetauftritte, Marketing, solche Angelegenheiten. Ich bin für die Werkstatt zuständig. Wir haben im Moment zwei Mitarbeiter. Eine Goldschmiedin, junge Mutter von zwei kleinen Kindern, und einen Goldschmied. Beide so um die Mitte 30.

I: Wenn man in deine Werkstatt kommt, fallen gleich hübsche Schmuckstücke ins Auge. Gibt es Arbeiten, die du gemacht hast, die du für besonders gelungen hältst oder dir wichtig sind?

SH: Es ist so, dass wir hier in der Goldschmiede zu 90 Prozent Auftragsarbeiten annehmen und bearbeiten. Das liegt an dieser speziellen Art und Weise, wie wir arbeiten, und eben auch an der Spezialisierung auf den fairen Handel, die wir mit unserer Arbeit verfolgen. Insofern gibt es für mich nicht wirklich Lieblingsstücke, die ich mir vielleicht öfter angucken würde, sondern es ist eher so, dass wir dadurch, dass wir sehr viel Trauringe und Verlobungsringe machen, diese Schmuckstücke sofort an den Kunden oder die Kundin weitergegeben.

Es ist also nicht von sehr langer Dauer, dass man sich an einem Schmuckstück erfreuen kann. Natürlich gibt es manchmal Aufträge, die ungewöhnlicher als andere sind, auch in den Anforderungen, in den Umsetzungen. Dann freut man sich einfach, wenn es gut gelungen ist.

I: Oronda ist eine besondere Goldschmiede nämlich eine Fairtrade Goldschmiede. Kannst du dazu vielleicht noch etwas was sagen?

SH: Mit der Gründung wurde mein Hauptaugenmerk sofort auf die Lieferketten gelegt. Ich habe ich mich schon als angestellte Goldschmiedin gefragt, unter welchen Bedingungen die Materialien eigentlich gewonnen werden, mit denen wir arbeiten. Damals, 2011, war das noch sehr exotisch, dass man sich darauf spezialisierte, eine faire Beschaffung entlang der Lieferkette sicherzustellen, sei es beim Metall, also bei Gold und Silber, sei es bei den Edelsteinen. Zu unserer großen Freude hat sich das mittlerweile sehr geändert, weil wir seit diesen ganzen Jahren, in denen wir arbeiten, zielstrebig unser Anliegen verfolgen, nämlich Fairtrade und die Möglichkeit Schmuck auch fair herzustellen, bekannter zu machen. Die Art und Weise, wie der Betrieb sich entwickelt hat, gibt dem eigentlich auch recht. Die Kundenzahl ist natürlich auch gestiegen. Anders wäre ja auch die Möglichkeit, Mitarbeiter zu beschäftigen, gar nicht gegeben. Es ist auf jeden Fall so, dass die Nachfrage stetig zunimmt. Auch das Bedürfnis nach Transparenz, etwas entlang der Lieferkette zu erfahren und auch Informationen über den Betrieb einzuholen, wo beispielsweise das Metall gewonnen wird und unter welchen Umständen, ob Kinderarbeit im Spiel ist, ob Kernarbeitsnormen eingehalten werden, ob Naturschutz oder Wiederaufbereitung der gerodeten oder in Anspruch genommenen Naturflächen gegeben ist. All diese Informationen, die können wir eben geben. Und ich glaube auch, dass sie immer wichtiger werden in unserer heutigen Zeit.

I: Du hast diesen Ansatz besonders verfolgt und ein Fair Trade Netzwerk gegründet.

SH: Richtig. Ich hatte durch eine Frau erfahren, dass die Berliner Handwerkskammer zu der damaligen Zeit, das war so 2013, die Möglichkeit geschaffen hatte, CSR-Themen zu bearbeiten, und zwar unter Anleitung Beschäftigter der Handwerkskammer. Und das haben wir dann auch gemacht. Ich hatte eben diese Idee, in Berlin ein Netzwerk zu gründen, das sich dem Thema Nachhaltigkeit verschreibt. Schwerpunkt sollte sein, kleine Betriebe, oder Kleinstbetriebe, so wie wir einer sind, in der Öffentlichkeitswirkung voranzubringen, da sie oft gar nicht die Möglichkeit haben, über ihre Spezialisierung zu informieren. Deshalb wollten wir eine Plattform schaffen, um sich gegenseitig auch stärken und austauschen zu können. So wurde das Netzwerk Faires Berlin gegründet. Gründungstag war der Internationale Frauentag 2013. Also, das Netzwerk existiert nun schon seit einigen Jahren und ist auch stetig gewachsen. Wir sind mittlerweile bei circa 100 Firmen, die beteiligt sind. Nicht nur Betriebe aus dem Handwerk, sondern auch Handel und Dienstleistung sind vertreten, also branchenübergreifend.

Wir nehmen verschiedene Möglichkeiten wahr, nach außen zu treten, seien es die verschiedenen Umweltfestivals oder Märkte, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben, oder aber zum Beispiel auch ein bisschen politischer, nämlich mit den Steuerungsgruppen zur Fair Trade Town. Berlin ist Fair Trade Town geworden, aber davor gab und gibt es die Steuerungsgruppen auf Bezirksebene. Hier in Schöneberg waren wir auch daran beteiligt und sind nach wie vor im berlinweiten Aktionsbündnis Fairer Handel.

I: Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus?

SH: Der typische Arbeitstag von mir sieht eigentlich so aus, dass ich oder mein Mann und ich morgens hier den Laden aufmachen. Dann organisieren wir die Arbeit, also wer was macht. E-Mails, Kostenvoranschläge, das bearbeitet eher mein Mann. Ich bin für die Werkstatt zuständig und da für alles, was anfällt. Also die Verteilung der Arbeit, dass Materialien da sind, dass Werkzeuge da sind. Oft mache ich auch Kundenbetreuung. Das teilen mein Mann und ich uns ein bisschen auf. Und ansonsten noch, der Kontakt zu den Lieferanten, der ist nämlich häufiger auch auf Englisch, weil die Lieferanten für Steine und dergleichen durchaus im Ausland sitzen. Da wir als Goldschmiede Fairtrade zertifiziert sind und seit einem Jahr auch Fairmined zertifiziert, müssen wir auch den Materialeinkauf und -verkauf dokumentieren. Und auch das fällt in meinen Arbeitsbereich.

I: Das ist eine ganze Menge. Auch neue Lieferanten auftun, das wäre dein Arbeitsbereich?

SH: Ja, genau. Deshalb sind wir auch beispielsweise jetzt erst wieder in München gewesen, auf der INHORGENTA, mit dem Ziel, sich auf dieser Fachmesse zu erkundigen, welche Anbieter überhaupt für uns infrage kommen, weil wir ja doch sehr spezifische Anforderungen haben. Wir sind dort auch fündig geworden. Es ist eine gute Plattform, um neue Lieferanten zu finden. Das ist natürlich insbesondere über Fachmessen möglich.

I: Welche Kompetenzen muss man für deine Arbeit mitbringen?

SH: Zum einen Selbständigkeit und darüber hinaus auch einen gewissen Grad an Disziplin,  und Resilienz, möchte ich sagen, und Beständigkeit. Das Wachstum, das wir hier in der Goldschmiede erfahren haben und wofür wir sehr dankbar sind, ist ein Wachstum, das sich über eine sehr lange Zeit hingezogen hat. Ein Schrittchen nach dem anderen ergeben dann eine ganze Wegstrecke, die man zurücklegt. Es ist so ein bisschen wie so ein Halbmarathon oder ein Marathon, man braucht einen langen Atem.

I: Ist der „lange Atem“ dein persönliches Erfolgsrezept oder deine Einstellung?

SH: Ja, ich denke schon, dass man tatsächlich nicht aufgibt, immer wieder weiter macht. Es gab auch hier, in der Geschichte dieses Betriebes, schwierige Zeiten. Beispielsweise habe ich in einer Werkstatt in einem Hinterhof angefangen, um anfänglich die Fixkosten gering zu halten, was mir ja auch gelungen ist. Aber das war eine Werkstatt, die war von außen nicht einsehbar. Sie war nicht beheizbar, sie war wirklich schon ganz schön schwierig zu händeln. Aber es war eben so, dass ich da raus musste, weil eine Grünanlage angelegt wurde. Die Werkstatt war Luftlinie so circa 50 Meter entfernt von hier, und ich wusste auch eigentlich nicht wohin. Letztendlich ist es dann irgendwie diese Mischung, man macht weiter, man ist zuversichtlich, man gibt nicht auf, und schlussendlich, mit Glück, was man durchaus öfter braucht, haben wir dann diese Räumlichkeiten hier als Ladengeschäft gefunden. Und ich denke, hier können wir dann auch bleiben.

I: Wenn ich eure Webseite anschaue, dann kommen doch sicherlich auch viele Kunden und Kundinnen über das Internet?

SH: Ja, wir haben sehr viele Anfragen über das Internet und wir haben ja auch einen kleinen Shop, der an die Webseite angelehnt ist. Ich bin sowieso der Meinung, dass für den Konsum das Internet eine immer wichtigere Bedeutung haben wird. Darüber hinaus ist es aber auch so, dass die Kunden, die zu uns kommen, sehr gut informiert und internetaffin sind, denke ich. Da kommt eins zum anderen, aber es sind verschiedene Gründe, weshalb der Internetauftritt für uns so immens wichtig ist.

I: Ich würde gerne von dir wissen, wie du zum Netzwerk der Berliner Handwerkerinnen gekommen bist.

SH: Das muss auch so ungefähr 2010 gewesen sein, eben in dieser Findungsphase. Als für mich feststand, dass ich selbständig arbeiten werde, habe ich ganz bewusst nach Frauennetzwerken gesucht und bin damals auf euch gestoßen.

I: Und warum Frauennetzwerke?

SH: Weil ich finde, dass Frauen sich gegenseitig unterstützen sollten. Vor allen Dingen haben sie ja doch auch ähnliche Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert werden. Und insofern macht es auf jeden Fall Sinn, sich auf dieser Ebene auszutauschen. Ich habe in dieser gesamten Findungsphase auch ganz bewusst Organisationen gesucht, die Frauen stärken. Und das ist ja auch das Glück in Berlin, dass es da einiges an Angeboten gibt. Das zeichnet auch diese Stadt so aus, dass sie dank der Vorarbeit vieler anderer Frauen vor uns einiges an Infrastruktur diesbezüglich anzubieten hat. Und wir können davon profitieren beziehungsweise es weiterentwickeln.

I: Du hast „ähnliche Schwierigkeiten“ gesagt, die Frauen haben. Welche wären das?

SH: Zum Beispiel die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gerade im Handwerk gibt es dieses oft stiefmütterliche Umgehen mit den Frauen in den verschiedenen Gewerken. Also nicht nur in den männerdominierten Handwerken, da denke ich, ist es oft so, dass die Frauen einen ganz besonders schweren Stand haben. Aber oft ist es in Institutionen ja so, dass Frauen im Grunde genommen immer noch nicht bis zur Gänze wahrgenommen werden.

I: Gibt es etwas im Netzwerk der Handwerkerinnen, was du schätzt, was dir vielleicht wichtig ist? Wo liegt für Dich der Mehrwert?

SH: Also, der Mehrwert liegt für mich auf jeden Fall im Austausch selbst. Sich treffen und mit anderen treffen zu können, die das gleiche Schicksal teilen, nämlich das selbständige Arbeiten. Dann ist es natürlich auch interessant, dass man mit so unterschiedlichen Menschen zusammenkommt. Hätte ich die Möglichkeit nicht, über das Netzwerk andere Gewerke kennenzulernen, wie würde ich sie dann kennenlernen können? Gerade aus den Werkstattbesichtigungen und den Informationen, die wir untereinander austauschen, kriegt man ein ganz gutes Bild von anderen Berufen, die es so gibt. Und immer wieder kann man sich auch etwas abgucken oder man kommt auf neue Gedanken oder sieht, wie das dort gehändelt wird, kann es vielleicht dann auch ein bisschen auf den eigenen Betrieb ummünzen. Also es hat nur Pluspunkte.

I: Wo siehst du dich in ein paar Jahren, was hast du für Ziele? Was möchtest du noch erreichen?

SH: Was ich gerne erreichen möchte ist, dass sich die Goldschmiede soweit etabliert, dass ich nebenher noch ein Ehrenamt ausüben kann. Das würde ich gerne machen. Da habe ich im Moment nicht die Zeit dafür, weil mein Mann und ich doch sehr in unserer Arbeit aufgehen. Es gibt da noch einen Ausgleichsbedarf und den würde ich sehr gerne in einem Ehrenamt vor Ort umsetzen. Ich kann jetzt noch nicht genau sagen, was das sein soll, aber da gibt es ja genügend Möglichkeiten. Das würde ich sehr, sehr gerne machen.

I: Liebe Stefanie, vielen Dank!




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